Legio Mariens

Deutschland

Herzlich Willkommen

Die Legio Mariens ist eine katholische Laienorganisation. Sie wurde am 7. September 1921 unter Führung von Frank Duff in Dublin, Irland, gegründet. Die Mitglieder machten zunächst Besuche in Krankenhäusern, später begannen sie mit Straßenapostolat und der Betreuung von Randgruppen wie Prostituierten und Obdachlosen. Die Gemeinschaft breitete sich zunächst in Irland und ab 1940 das europäische Festland aus. Heute ist sie weltweit vertreten. Ziel in der Legion ist die Heiligung der Mitglieder und durch ihr Apostolat die Übung der Nächstenliebe am Nächsten, dass Gott in der Welt mehr geliebt wird.

Drei Säulen der Legion Mariens

Spiritualität

Aufbau

Apostolat

Unsere Spiritualität

Die Spiritualität der Legion Mariens ist die Spiritualität der katholischen Kirche. Gott gab Frank Duff, der die Legion geformt hat, eine tiefe Einsicht in das Geheimnis der Kirche, des mystischen Leibes Christi, und in die Rolle Marias in diesem Geheimnis. Aus seinem großen Verlangen, diese Einsicht auch anderen mitzuteilen, und seiner kindlichen Abhängigkeit von Maria entstand die Legion Mariens.

Das Ziel

Das Ziel der Legion Mariens ist die Verherrlichung Gottes durch die Heiligkeit der Mitglieder. Diese entfaltet sich durch Gebet und aktive Mitarbeit an der Aufgabe Marias und der Kirche.

Die religiösen Grundlagen

"Die religiöse Ausrichtung der Legion spiegelt sich in ihren Gebeten wider. Das Fundament der Legion ist in erster Linie ein tiefer Glaube an Gott und an die Liebe Gottes zu seinen Kindern. Gott will große Ehre aus unseren Bemühungen erlangen; er will sie läutern und fruchtbar und beharrlich machen." ("Handbuch der Legion Mariens" von Frank Duff, Seite 31)

"Nach der Liebe zu Gott ist die Legion auf die Verehrung Marias gegründet, ist sie ja ,das unsagbare Wunder des Allerhöchsten' (Papst Pius IX.). Was ist aber Maria im Verhältnis zu Gott? Wie alle Erdenkinder hat er auch sie aus nichts hervorgebracht; und obwohl er sie seither auf eine Stufe von unermesslichen und unfassbaren Gnaden erhoben hat, bleibt sie dennoch im Vergleich zu ihrem Schöpfer ein Nichts. Ja, sie ist sogar weit mehr sein Geschöpf als alle anderen, denn er hat in ihr mehr gewirkt als sonst in irgendeinem seiner Geschöpfe. Je Größeres er an ihr tut, desto mehr wird sie zum Werk seiner Hände." ("Handbuch der Legion Mariens" von Frank Duff, Seite 32)

Aufbau der Legion

Apostolat

Die Legion Mariens steht dem Diözesanbischof und dem Pfarrer zur Verfügung: Sie übernimmt jede Art sozialen Dienstes und katholischer Aktion, die nach dem Urteil dieser kirchlichen Amtsträger den Legionären angemessen und dem Wohl der Kirche förderlich ist. Ohne Erlaubnis des Pfarrers oder des Ordinarius werden Legionäre niemals in einer Pfarre eine derartige Aufgabe in Angriff nehmen. Aufgabe der Legionäre ist es, die Kirche zu den Menschen zu bringen. Das Apostolat zielt auf die Herstellung des persönlichen Kontakts durch direktes Ansprechen ab. (Siehe "Handbuch der Legio Mariae" von Frank Duff, Seite 24)

Die meisten Präsidien sind in Pfarren beheimatet, wo sie auch mitarbeiten.

Sie machen Tür-zu-Tür-Besuche, führen Glaubensgesprächsrunden, laden zur Mitfeier der Heiligen Messe ein, machen Besuche in Kranken-, Alters- und Pflegeheimen, aber auch in Haftanstalten und Gefängnissen, engagieren sich im Straßenapostolat und besuchen, auf Wunsch des Pfarrers, Ausgetretene sowie Kirchenbeitragssäumige. Manche Präsidien führen auch Gruppen für Kinder und Jugendliche.

Überpfarrliche Präsidien betreuen spezielle Gruppen wie Straßenmädchen, Obdachlose, Drogensüchtige, Aidskranke, Häftlinge und Haftentlassene.

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